1. Verantwortlicher
Verantwortlich für die Datenverarbeitung im Sinne der DSGVO (Verordnung (EU) 2016/679) ist: Florian Mahrl, Traklgasse 9/1, 1190 Wien, Österreich. E-Mail: florian.mahrl@gmail.com
2. Welche Daten wir verarbeiten
Wir verarbeiten nur Daten, die du uns gibst oder die beim Nutzen der App entstehen: • Konto: Name, E-Mail-Adresse, Anmeldeweg (E-Mail-Adresse, Google oder Apple), Sprache und Einstellungen. • Familie: Familienname, Mitglieder (Vorname, Altersgruppe, Geburtsdatum — in der Web-App freiwillig, in der iOS-App beim Anlegen eines Kindes —, Interessen) und die Rolle im Konto (Erwachsene:r oder Kind, siehe Abschnitt 11a). • Planung: Wünsche, Tagespläne und Reisen, Abstimmungen (Optionen, Stimmen und bei Abstimmung per Link der optional eingetippte Name), Kalendereinträge, Bewertungen, Besuche (Ort, Datum, Status), Rezepte, Essenspläne, Essensvorlieben und — freiwillig — Allergien (für passende Essensvorschläge in Plänen, auf Reisen und im Essensplan). • Nachrichten: Familien-, Freunde-, Gruppen- und Direkt-Chats. In Gruppen-Chats sehen alle Mitgliedsfamilien der Gruppe (bis zu 20) den Familiennamen und den Nachrichtentext. Nachrichten in Familien-, Freunde-, Gruppen- und Direkt-Chats werden nach 180 Tagen automatisch gelöscht (Abschnitt 7). • Fotos: nur, was du selbst hochlädst — Pinnwand und Ausflugs-Rückblick (für eure Familie; in der Web-App kannst du ein Ausflugsfoto auch für verbundene Familien oder öffentlich freigeben) oder Community-Tipp (öffentlich). Speicherort: Abschnitt 4b; wer Fotos sehen kann: Abschnitt 6b. • Standort: nur mit deiner Freigabe (Abschnitt 6e). • Technik: Push-Token für Benachrichtigungen, Zeitpunkt deiner letzten Aktivität und welche Funktionen du nutzt (für Kontingente und zum Verbessern der App). Dazu gehört auch, ob du einen Bereich nur kurz oder länger geöffnet hattest — als grobe Stufe, nie als Sekundenwert. Zu jedem Nutzungsereignis speichern wir außerdem Plattform, App-Version und Build-Nummer, damit wir einen Fehler einer bestimmten App-Version zuordnen können. Inhalte, Titel oder Orte werden dabei nicht gespeichert. Öffentlich geteilte Community-Beiträge (Titel, Beschreibung, Familienname, Bewertung) sehen alle Nutzer:innen. Bei Kontolöschung werden sie anonymisiert.
3. Rechtsgrundlagen und Zwecke
• Einwilligung (Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO): KI-Vorschläge, Standort und Live-Standort, Geräte-Kalender-Spiegel, Erinnerungen-Spiegel der Kinder-Aufgaben, Google-Kalender, Analyse-Cookies im Web, Wochen-Zusammenfassung per E-Mail. Jede Einwilligung kannst du jederzeit widerrufen. • Vertrag (Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO): Konto, Familie, Planung, Chats, Abo-Abwicklung, Bestätigungs- und Benachrichtigungs-Mails. • Berechtigtes Interesse (Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO): Sicherheit, Missbrauchs- und Kostenschutz, Absturzberichte der iOS-App, Löschen inaktiver Konten, der geteilte Orts-Pool aus gespeicherten Plänen (Abschnitt 6d3). Zwecke: Vorschläge für gemeinsame Zeit, Kalender- und Wunschverwaltung, Abstimmungen, Freunde-Funktionen, Zahlungsabwicklung.
4. Empfänger und Auftragsverarbeiter
Deine Daten werden nicht verkauft. Diese Dienste erhalten Daten von uns oder direkt von deinem Gerät: (1) Google Firebase / Google Cloud (Google Ireland Ltd. / Google LLC) — Hosting, Anmeldung, Datenbank, Dateispeicher, Backend-Funktionen, Push-Nachrichten (FCM) und Bot-Schutz (App Check). Speicherort EU, siehe Abschnitt 4b. Auftragsverarbeitung. (2) Google Gemini API (generativelanguage.googleapis.com, Google LLC, USA) — KI-Vorschläge, Scans und die Prüfung öffentlich geteilter Fotos; ohne E-Mail-Adressen, die Namen eurer Familienmitglieder durch Platzhalter ersetzt (was genau die KI bekommt: Abschnitt 5). Für einzelne Anfragen darf Gemini die Google-Suche nutzen („Grounding“), um aktuelle Fakten wie Öffnungszeiten zu prüfen; dabei geht dieselbe Anfrage an Google. Für Tour-Empfehlungen (Wandern, Radeln) werden Stadt, ungefähre Koordinaten und die Tour-Art übermittelt; Ergebnisse werden 7 Tage pro Region zwischengespeichert. (3) Google Custom Search (Google LLC, USA) — Suche nach Veranstaltungen. Übermittelt werden Ort, Datum und Kategorie, keine Profildaten. Ergebnisse werden 24 Stunden zwischengespeichert. (4) Google Places API (Google LLC, USA) — Suche und Anzeige von Orten; anonymisierte Suchanfragen. (5) Zahlung — in der iOS-App über Apple (App Store / StoreKit), im Web über Stripe, Inc. (USA). Wir erhalten nur Abo-Kennung, Status und Ablaufdatum; deine Zahlungsdaten bleiben bei Apple bzw. Stripe. (6) Google Calendar API — nur, wenn du deinen Google-Kalender verknüpfst (Abschnitt 6c). (7) Open-Meteo (Open-Source-Wetterdienst) — Wetterdaten. Übermittelt werden nur Koordinaten. (8) Google Firebase Crashlytics (Google LLC, USA) — Absturzberichte der iOS-App (Fehlermeldung, Gerätemodell, iOS-Version). In den Privatsphäre-Einstellungen der App abschaltbar. (9) Google reCAPTCHA Enterprise / Firebase App Check (Google LLC, USA) — nur im Web und erst bei der ersten KI-Anfrage nach der Anmeldung, zum Schutz der KI-Endpunkte vor Missbrauch. Wertet technische Interaktions- und Gerätedaten aus. (10) Google Analytics 4 (Google Ireland Ltd. / Google LLC, USA) — Reichweitenmessung im Web, nur wenn du im Cookie-Hinweis „Alle akzeptieren“ wählst oder Analyse-Cookies einschaltest. IP-Anonymisierung ist aktiv. Die iOS-App enthält kein Analytics. (11) E-Mail-Versand über Google (Gmail / Google Workspace SMTP, Google LLC) — Willkommens-Mail, Bestätigungen, Benachrichtigungen per E-Mail (wenn du das statt Push wählst) und die Wochen-Zusammenfassung. Übermittelt werden E-Mail-Adresse, Name und der Inhalt der Mail. (12) OpenStreetMap: Nominatim (OpenStreetMap Foundation, Vereinigtes Königreich) und Overpass — Ortssuche, Adressen und Orts-Daten; Kartenkacheln im Web (tile.openstreetmap.org). Aus dem Browser: Suchtext bzw. Koordinaten und deine IP-Adresse. Von unserem Server: nur Orts-Abfragen ohne Personenbezug. (13) Wikipedia / Wikimedia Commons (Wikimedia Foundation, USA) — Fotos von Orten. Unser Server fragt Bilder zu Orts-Koordinaten ab; dein Browser bzw. die App lädt die Bilder direkt von upload.wikimedia.org (Wikimedia sieht dabei deine IP-Adresse). (14) Apple MapKit (Apple Inc., USA) — in der iOS-App: Karte, Ortssuche, Prüfung von Vorschlägen gegen echte Orte und Umgebungsansicht („Look Around“). Apple erhält Suchanfragen und die Koordinaten des Kartenausschnitts bzw. — bei Freigabe — deines Standorts. Es gelten die Datenschutzbestimmungen von Apple. (15) Anmeldung mit Google bzw. Apple — nur wenn du diesen Weg wählst. Google bzw. Apple bestätigt deine Identität und übermittelt uns Name und E-Mail-Adresse (bei Apple auf Wunsch eine Weiterleitungs-Adresse).
4a. Übermittlung in Drittstaaten (Art. 44 ff. DSGVO)
Diese Empfänger sitzen außerhalb der EU. Grundlage je Empfänger: • Google LLC (USA): Gemini API, Custom Search, Places, Analytics 4, reCAPTCHA / App Check, Crashlytics, Anmeldung mit Google, E-Mail-Versand — EU-US Data Privacy Framework (Angemessenheitsbeschluss der EU-Kommission, Art. 45 DSGVO). Firebase Auth und FCM sind global verteilt mit EU-Failover. • Apple Inc. (USA): StoreKit, MapKit, Anmeldung mit Apple, Siri (nur wenn du Siri nutzt, Abschnitt 6d2) — EU-US Data Privacy Framework. • Stripe, Inc. (USA): Zahlung im Web — EU-US Data Privacy Framework. • Wikimedia Foundation (USA): nur öffentliche Bilddaten; Wikimedia erhält beim Laden der Bilder deine IP-Adresse. • OpenStreetMap Foundation (Vereinigtes Königreich): Angemessenheitsbeschluss der EU-Kommission für das Vereinigte Königreich. Der Übermittlung an die Gemini API widersprichst du, indem du die KI-Funktionen abschaltest (Abschnitt 5, dort auch, was das in der Web-App bisher abdeckt). Analytics läuft nur mit deiner Cookie-Zustimmung.
4b. Datenresidenz (Speicherorte)
Stand 02.09.2026: Deine Konto-, Familien- und Planungsdaten werden in der EU gespeichert und verarbeitet: Firestore-Datenbank in der Google-Cloud-Multi-Region „eur3“ (Belgien und Niederlande, Zeugen-Region Finnland); Datei-Uploads (Profilbilder, Familienfotos) in einem Google-Cloud-Storage-Bucket in der EU; Backend-Funktionen (Cloud Functions) in „europe-west1“ (Belgien). Anmeldung (Firebase Auth) und Push (FCM) sind global verteilt mit EU-Failover. Deine Inhalte (Konto, Familie, Wünsche, Pläne, Chats, Fotos) verlassen den EU-Raum im Regelbetrieb nicht. Nur die in Abschnitt 4a genannten Dienste erhalten einzelne Daten außerhalb der EU — die KI ohne E-Mail-Adressen und mit Platzhaltern statt der Namen eurer Familienmitglieder (Abschnitt 5). Bei Fragen zur Datenresidenz: florian.mahrl@gmail.com.
5. KI-Verarbeitung (Google Gemini)
Wir nutzen die Google Gemini API (Endpunkt generativelanguage.googleapis.com, Google LLC, USA) für Aktivitäts-Vorschläge, Tagespläne, Reise- und Essensvorschläge, den KI-Chat, die Texterkennung beim Kalender-, Plakat- und Rezept-Scan und die automatische Prüfung öffentlich geteilter Fotos (Community-Tipps, in der Web-App öffentlich freigegebene Ausflugsfotos). Die Vorschläge sind unverbindlich; es gibt keine Entscheidung mit rechtlicher Wirkung (Art. 22 DSGVO). Was die KI bekommt, damit Vorschläge zu euch passen: Stadt, Datum und Wetter; die Sprache, in der deine App läuft (damit Pläne und Vorschläge in dieser Sprache kommen); deinen Standort (bei Vorschlägen in der Nähe, „Plan ab hier“ und einzelnen Suchen als Koordinaten); Anzahl und Alter der Kinder (als Altersgruppe oder in Jahren); Interessen; eure Wünsche; freie und belegte Zeitfenster; Rezepte, Essensvorlieben und Allergien; Angaben wie Hund, Kinderwagen oder Rollstuhl, Budget, Familienform und Vorteilskarten; Orte, die ihr besucht, abgelehnt oder gemerkt habt. In der iOS-App bekommt die KI beim Planen auch Uhrzeit, Titel und Ort eurer festen Termine, damit der Tag darum herum passt; der KI-Chat der Web-App sieht die Termin-Titel der nächsten sieben Tage. Bei Vorschlägen mit befreundeten Familien geht deren Familienname mit. Was die KI nicht bekommt: E-Mail-Adressen, Geburtsdaten (nur das daraus berechnete Alter) und die Beschreibungen deiner Termine. Die Namen eurer Familienmitglieder werden vor dem Senden durch Platzhalter ersetzt (Person1, Kind1; in der iOS-App derzeit nur Namen ab drei Buchstaben). Was ihr selbst in Wünsche oder Termin-Titel schreibt, geht als Text mit — Namen darin werden nicht in jedem Fall ersetzt. Zustimmung: Neue Nutzer:innen werden vor dem ersten personalisierten KI-Aufruf einmal gefragt („Kurz gefragt“) — in der iOS-App ab Version 1.0.117, in der Web-App seit Oktober 2026. Solange die Antwort aussteht, laufen KI-Anfragen ohne persönliche Daten — nur mit Ort, Datum, Wetter und dem, was ihr für den Plan eintippt. Zustimmen könnt ihr auch selbst in den Einstellungen (iOS-App: Privatsphäre; Web-App: Einstellungen → Datenschutz). Wer die App schon vor dieser Änderung genutzt hat, gilt als zugestimmt und kann jederzeit abschalten. Abschalten: „Ganz ohne KI planen“ (iOS-App: Privatsphäre-Einstellungen; Web-App: Einstellungen → Datenschutz) gilt für dein Konto in App und Web: Dann fragt die App die Gemini API nicht mehr mit deinen Daten an — die iOS-App plant nur mit geprüften Orten aus unserem Pool, die Web-App zeigt geprüfte Orte, wo es sie gibt, sonst einen Hinweis. Öffentlich geteilte Fotos prüft der Server weiter automatisch (siehe oben). Daneben gibt es in der Web-App unter Einstellungen → KI & Kalender den älteren Schalter „KI-Funktionen aktivieren“, der nur für das jeweilige Gerät gilt. Der Schalter „KI ohne persönliche Daten“ lässt persönliche Angaben weg (Interessen, Kinder, Namen, Wünsche, Ausflüge, Termine): in der Web-App bei allen KI-Anfragen — beim Essensplan gehen Rezepte und Ernährungsangaben mit, bei der Wochenend-Abstimmung die dafür eingetragenen Wünsche; was ohne eure Angaben nicht geht, bleibt aus oder kommt aus Vorlagen. In der iOS-App gilt er noch nicht in allen Funktionen, etwa nicht im Essensplan, bei Reisen und beim Bearbeiten eines Plans. Protokolle: Für die Fehlersuche speichern wir eine Stichprobe (5 %) der KI-Anfragen samt Antwort und jede fehlgeschlagene KI-Anfrage 30 Tage lang, je gekürzt auf 1.500 Zeichen und mit einer gekürzten, gehashten Kennung (Pseudonym) statt deiner Nutzer-ID. Kosten je Anfrage (Modell, Umfang, Kosten, Nutzer-ID) speichern wir 90 Tage. KI-Chat: Nachrichten an den KI-Assistenten speichern wir nicht dauerhaft; die Protokolle oben können sie enthalten. Reise in einem Satz: Schreibt oder sprecht ihr in der iOS-App einen ganzen Satz für eine Reise (z. B. „Wir fahren heute nach Krems und übernachten bei Freunden …“), zerlegt die App ihn zuerst auf eurem Gerät — mit festen Wort-Regeln und, wo vorhanden, Apples Sprachmodell auf dem Gerät; der Satz verlässt dabei das Gerät nicht. Nur wenn so kein Ziel erkennbar ist, geht der Satz einmal an die KI (Google Gemini), allein um Ort, Tag und Übernachtung herauszulesen; erkannte Personennamen ersetzt die App vorher durch Platzhalter. Die Vorschläge für die Reise kommen aus unserem Orts-Pool, ohne KI.
6. Datensicherheit
Wir setzen technische und organisatorische Maßnahmen ein: TLS/SSL-Verschlüsselung für alle Datenübertragungen, Firebase Security Rules für Zugriffskontrolle, serverseitige API-Key-Verwaltung (keine Schlüssel im Client), Apple StoreKit / Stripe für PCI-DSS-konforme Zahlungsverarbeitung.
6a. Verschlüsselung im Detail (Transparenz)
Transport-Verschlüsselung: Alle Verbindungen Browser↔Server nutzen TLS 1.3 (HTTPS). HSTS ist aktiviert. Netzwerk-Angreifer können nichts mitlesen. Verschlüsselung im Ruhezustand: Firestore (unser Datenbankanbieter, Google) verschlüsselt alle Daten auf Platte mit AES-256. Firebase Storage (Fotos, Anhänge) ebenfalls. Auth-Tokens werden sicher gespeichert. Chats: Familien-Chats, Gruppen-Chats (Kindergarten, Schulklasse etc.) und 1:1-Direkt-Nachrichten werden im Klartext in Firestore gespeichert. Das bedeutet: Administratoren von Weekend Pilot sowie Google-Infrastruktur-Mitarbeiter könnten Nachrichten technisch einsehen. Wir tun das NICHT außerhalb folgender Ausnahmen: (a) Untersuchung von Missbrauchsmeldungen durch betroffene Nutzer, (b) gesetzliche Auskunftsverpflichtung (Gerichtsbeschluss, DSGVO-Betroffenenauskunft). Ende-zu-Ende-Verschlüsselung (E2EE): Derzeit in Aufbau für 1:1-Direkt-Nachrichten — das Feature wird opt-in und pro Gerät aktivierbar sein. Gruppen-Chats und Familien-Chats sind wegen der technischen Komplexität (Multi-Gerät, Schlüsselrotation, Gruppen-Key-Management) nicht kurzfristig für E2EE vorgesehen. Eigene Nachrichten löschen: In Gruppen-Chats und 1:1-Direkt-Nachrichten kannst du eigene Nachrichten jederzeit selbst löschen — die Löschung ist sofort und final (nicht nur ein Soft-Flag). KI-Kommunikation: An Google Gemini gehen keine E-Mail-Adressen; die Namen eurer Familienmitglieder werden durch Platzhalter ersetzt (was die KI bekommt: Abschnitt 5). Termine: Für Vorschläge schickt die Web-App nur strukturierte Frei/Belegt-Zeitfenster (z.B. „belegt 10:00-12:00, frei 14:00-18:00“); die iOS-App nennt beim Planen auch Titel und Ort fester Termine, der KI-Chat der Web-App die Termin-Titel — die Beschreibung nie. Mit „KI ohne persönliche Daten“ gehen in der Web-App keine Termine an die KI (Abschnitt 5). Passwörter: Werden niemals von uns gespeichert — Firebase Auth (Google) hashed und salted sie serverseitig, wir haben keinen Zugriff auf Klartext-Passwörter.
6a2. Foto-Import und Kalender-Scan (Stand 02.08.2026)
Foto-Import („Da waren wir“): Auf deinen Wunsch analysiert die iOS-App deine Fotomediathek oder ein von dir gewähltes Album, um besuchte Orte zu erkennen. Diese Analyse (Aufnahmedatum, Ortskoordinaten der Fotos) findet ausschließlich lokal auf deinem Gerät statt — es werden dabei weder Fotos noch Metadaten an unsere Server oder Dritte übertragen. Hochgeladen wird nur, was du im Anschluss ausdrücklich auswählst: Fotos, die du einem Ausflugs-Rückblick hinzufügst (nur für deine Familie sichtbar, siehe 6b), oder Fotos, die du aktiv als Community-Tipp teilst (öffentlich, mit vorgeschalteter automatischer Moderation). Rechtsgrundlage: Einwilligung (Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO), jederzeit widerrufbar durch Entzug des Fotozugriffs in den iOS-Einstellungen. Kalender-/Plakat-Scan: Fotografierst du einen Papier- oder Excel-Wochenplan (oder ein Veranstaltungsplakat), wird dieses eine Bild zur Texterkennung an die Google Gemini API (USA, DPF-zertifiziert) übertragen und dort nicht dauerhaft gespeichert. Die erkannten Termine siehst du vor der Übernahme in einer Bestätigungsliste — nichts wird ohne deine Prüfung in den Kalender geschrieben. Die App weist vor jedem Scan auf die KI-Übertragung hin.
6b. Familien-Isolation (Stand 26.09.2026)
Wer sieht was — technische Garantien durch Firebase Security Rules: Pinnwand- und Ausflugsfotos dürfen laut Storage Rules nur Mitglieder deiner Familie laden und löschen (Storage Rules prüfen Family-Membership via Firestore-Lookup). Angezeigt werden Fotos über einen Bild-Link mit Zugriffsschlüssel; wer diesen Link sehen kann, kann das Foto öffnen — bei Fotos für die Familie nur deine Familie, bei Ausflugsfotos, die du in der Web-App für verbundene Familien oder öffentlich freigibst, auch diese Familien bzw. alle angemeldeten Nutzer:innen. Kalender-Events sind ausschließlich für deine Family lesbar/änderbar — befreundete Familien sehen Events nur über aktiviertes calendarSharing (kein Schreibzugriff). Chats (Familie, Freunde, Gruppe) sind nur für die in `familyIds` aufgelisteten Familien lesbar und schreibbar — fremde Auth-User können nichts einsehen. User-Profile sind außerhalb der eigenen Familie nicht direkt lesbar — eine separate Cloud Function liefert nur Anzeigename und Avatar (keine E-Mail, keine privaten Felder) für Cross-Family-Anzeigen wie DM-Partnerlisten. Family-Dokumente sind nur für eigene Mitglieder + befreundete Familien lesbar — Invite-Code-Lookups laufen über eine geschützte Cloud Function. Featured Events (Landing-Inhalte) können ausschließlich vom Admin geschrieben werden. Diese Garantien sind auf Server-Ebene erzwungen, nicht nur in der UI — sie greifen auch bei direktem API-Zugriff.
6c. Google Calendar API — präzise Datennutzung (Stand 23.09.2026)
Wenn du in den Einstellungen „Google-Kalender verbinden“ wählst, läuft der Zugriff über folgende Datenflüsse — vollständig dokumentiert für die Google-Verifizierung. Was wir LESEN: Termine der nächsten 90 Tage aus deinen Google-Kalendern (in den Einstellungen einzeln abwählbar): Titel, Beschreibung, Ort, Beginn und Ende sowie die Anzahl der Teilnehmer — nicht deren Namen oder Adressen. Alles andere (z.B. Anhänge, Konferenz-Links, Antwort-Status) ignorieren wir. Geburtstage werden separat als Anlass-Hinweis im Dashboard genutzt. Zweck: Bestehende Fixpunkte erkennen, damit der Planner keine Vorschläge über sie legt. Was wir SCHREIBEN: Solange die Web-App mit deinem Google-Kalender verbunden ist, überträgt sie jeden Termin, den du dort in Weekend Pilot anlegst — auch aus Plänen, Abstimmungen und Vorschlägen —, automatisch in deinen Google-Kalender (in den Ziel-Kalender aus den Einstellungen, sonst in deinen Hauptkalender), mit Titel, Beschreibung, Ort und Zeit. Änderst oder löschst du einen so übertragenen Termin in Weekend Pilot, ändern bzw. löschen wir ihn auch in Google. Löschst du in Weekend Pilot einen Termin, der aus deinem Google-Kalender stammt, wird er auch dort gelöscht. „Alle sync“ in den Einstellungen überträgt auf deinen Tipp alle Termine eures Familienkalenders. Andere Termine in deinem Google-Kalender ändern oder löschen wir nicht. Was wir NIEMALS tun: Keine Weitergabe deiner Kalenderdaten an Dritte; kein Verkauf; kein KI-Training mit deinen Terminen (Titel, Beschreibung und Ort deiner Google-Termine gehen nicht an Google Gemini; was die KI sonst bekommt: Abschnitt 5); keine Werbung auf Basis von Kalenderdaten; keine Analyse durch Mitarbeiter außerhalb der in Punkt 6a genannten Ausnahmen. Speicherort: Deine zuletzt gelesenen Termine werden in deinem persönlichen Firestore-Doc unter `users/{deine-uid}/gcalCache/events` (Speicher-Standort siehe Abschnitt „Datenresidenz“) zwischengespeichert, damit der Planner offline und geräteübergreifend funktioniert. Zugriff: ausschließlich du selbst (per Firestore Security Rules erzwungen). Drittfamilien sehen davon NICHTS. Trennen: Bei Klick auf „Trennen“ in den Einstellungen löschen wir (a) den OAuth-Token bei Google via Revoke-Endpoint, (b) den lokalen Token aus deinem Browser, (c) den Pull-Cache im Browser, (d) den Firestore-Cache `users/{deine-uid}/gcalCache/events`. Danach liest und schreibt die App nichts mehr in deinem Google-Kalender; bereits übertragene Termine bleiben dort, bis du sie selbst löschst. OAuth-Scope: Wir fordern ausschließlich `https://www.googleapis.com/auth/calendar.events` an (keine Settings, keine Freigaben/ACL). Dieser Scope deckt Lesen und Schreiben von Terminen ab — wir nutzen ihn genau für das oben beschriebene Lesen und Übertragen. Rechtsgrundlage: Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO (Einwilligung). Du kannst deine Einwilligung jederzeit durch Trennen widerrufen.
6d. Geräte-Kalender der iOS-App (Spiegel in den Familienkalender)
Die iOS-App kann Termine aus deinem Geräte-Kalender in den Familienkalender spiegeln, damit deine Familie sieht, wann du belegt bist. Das passiert nur, wenn du diese Funktion in der App ausdrücklich einschaltest (Einwilligung, Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO). Was gespiegelt wird: Titel, Beginn, Ende, Ganztags-Kennzeichen und Ort deiner Termine von 7 Tagen zurück bis 3 Monate voraus. Nicht gespiegelt: Teilnehmer, Notizen, Anhänge. Wer es sieht: die Mitglieder deiner Familie in Weekend Pilot. Die Einträge sind mit deinem Namen gekennzeichnet und in der App nicht bearbeitbar. Hast du „Kalender für Freunde“ aktiviert, sehen befreundete Familien deinen Familienkalender ebenfalls. Abschalten: jederzeit in den Einstellungen der App. Beim Abschalten löschen wir die gespiegelten Einträge aus dem Familienkalender. An die KI gehen aus diesen Einträgen freie und belegte Zeitfenster und beim Planen auch Uhrzeit, Titel und Ort eines festen Termins (Abschnitt 5), nie Notizen oder Teilnehmer.
6d2. Aufgaben der Kinder: Widget, Siri und Erinnerungen (iOS-App ab Version 1.0.118)
Widget: Das Widget „Aufgaben“ zeigt die Aufgaben eurer Kinder auf dem Home- und Sperrbildschirm. Die App legt dafür eine Kopie der offenen Aufgaben auf deinem Gerät ab; bei gesperrtem Gerät ist der Aufgabentext verborgen. Tippst du im Widget auf „erledigt“, meldet die App die Aufgabe wie in der App selbst an unseren Server — Sterne gibt es erst, wenn ein Elternteil bestätigt. Beim Abmelden wird die Kopie gelöscht. Siri: Fragst du Siri nach den Aufgaben eines Kindes oder meldest eine Aufgabe als erledigt, verarbeitet Apple die Spracheingabe nach den Datenschutzbestimmungen von Apple; die Antwort kommt aus der App auf deinem Gerät. Erinnerungen (in Testversionen der App; für alle erst nach unserem Test in einer späteren Version): Nur wenn du es in der Kinder-Ecke einschaltest und iOS den Zugriff erlaubst, legt die App je Kind eine Liste „Aufgaben von <Vorname>“ in Apples Erinnerungen an und hält sie mit den Aufgaben aktuell. Hakst du dort eine Aufgabe ab, meldet die App sie als erledigt. Die App liest und ändert nur diese eigenen Listen, keine anderen Erinnerungen. Die Listen liegen auf deinem Gerät und, wenn du Erinnerungen mit iCloud nutzt, in deiner iCloud; an unseren Server geht daraus nichts außer der Meldung „erledigt“. Abschalten: in der Kinder-Ecke oder in den iOS-Einstellungen (Datenschutz → Erinnerungen); die Listen bleiben in Erinnerungen, bis du sie dort löschst. Rechtsgrundlage: Vertrag (Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO) für Widget und Siri, Einwilligung (Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO) für Erinnerungen.
6d3. Orte aus gespeicherten Plänen (geteilter Orts-Pool)
Speicherst du in der iOS-App einen Plan, gehen Name und Koordinate seiner Stopps in unseren geteilten Orts-Pool, damit andere Familien in der Gegend gute Ziele finden; sie können diese Orte in der App sehen. Ab Version 1.0.118 meldet die App dafür nur Orte, die Apple Karten kennt, mit Apples Koordinate. Am Ort steht nicht, welche Familie ihn geplant hat. Damit wir erkennen, ob mehrere Familien denselben Ort geplant haben, speichert unser Server zu einem Ort eine gekürzte, gehashte Kennung der meldenden Familien, und zwar in einem Bereich, den weder die App noch andere Nutzer:innen lesen können. Im Datenschutz-Modus „Privat“ melden gespeicherte Pläne keine Orte. Rechtsgrundlage: berechtigtes Interesse (Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO) an einem Vorschlags-Pool aus echten, geplanten Orten.
6e. Standort und Besuche
Standort: Die App nutzt deinen Standort nur, wenn du ihn im Browser bzw. in iOS freigibst — für Vorschläge in deiner Nähe, Wetter und Entfernungen. Die Web-App fragt einmal auf der Startseite und sagt dabei, wofür; danach nur, wenn du selbst etwas antippst, das deinen Standort braucht (z. B. „Aktuellen Standort verwenden“). Ohne Freigabe planen wir mit deinem Heimatort bzw. der Stadt, die du angibst. Live-Standort: Nur wenn du für einen konkreten Termin „Live-Standort teilen“ einschaltest, senden wir deine Position alle 60 Sekunden an die Teilnehmer dieses Termins. Das endet automatisch nach dem Termin oder sofort, wenn du es stoppst; der Eintrag wird dabei gelöscht. „Ich bin hier“-Link: Tippst du in der iOS-App bei einem laufenden Termin auf „Live-Pin teilen“, speichern wir deine aktuelle Position mit dem Titel und einer kurzen Nachricht, die du eingibst, und erzeugen einen Link. Jede Person, der du den Link schickst, sieht die Position auf einer Karte, bis der Pin abläuft (standardmäßig nach 60 Minuten); danach ist er nicht mehr abrufbar. Das hängt nicht vom Datenschutz-Modus ab — du entscheidest mit dem Verschicken. Freund in der Nähe: Nur wenn du „Freund in der Nähe“ einschaltest und dein Datenschutz-Modus Standort-Treffer erlaubt — in der Web-App „Smart“ oder „Open for Friends“, in der iOS-App „Nähe-Treffer“ oder „Offen“, bei „Eigene Auswahl“ mit eingeschalteter Standort-Region —, sendet die Web-App, solange die Startseite offen ist, alle 15 Minuten deine Position an unseren Server. Er speichert davon nur die jeweils letzte Position; befreundete Familien, die das ebenfalls eingeschaltet haben, erfahren, dass ihr in der Nähe seid (Entfernung, Ort auf etwa einen Kilometer gerundet). Ohne eigene Wahl gilt der Modus „Basic“ — dann wird dein Standort nicht mit Freunden geteilt. Positions-Abgleich: Ob der Tagesplan noch passt (z. B. Heimweg), rechnet die App aus deiner aktuellen Position auf deinem Gerät aus; an unseren Server geht dabei keine Position. Im Hintergrund geschieht das nur mit dem Unterwegs-Begleiter. Unterwegs-Begleiter (iOS): Nur wenn du ihn einschaltest — über die einmalige Frage („Soll Weekend Pilot sich melden …?“) oder in den Einstellungen —, nutzt die iOS-App den Standort auch im Hintergrund (Berechtigung „Immer“). iOS weckt die App nur bei größeren Ortswechseln (etwa 500 m) und meldet Aufenthalte (Visits); kein Dauer-GPS. Ob ihr einen Ausflug macht (mindestens 45 Minuten an einem Ort, mehr als 100 m und höchstens 150 km von daheim, an euren freien Tagen — Wochenende, Feiertage, Ferien und freie Werktage laut deinem Arbeitsplan; Orte, an denen ihr regelmäßig seid, zählen nicht), ob ihr von einem gespeicherten Tagesplan abweicht und ob ihr auf dem Heimweg seid, rechnet die App auf deinem Gerät aus; erkannte Aufenthalte bleiben auf dem Gerät, und auch hier geht keine Position an unseren Server. Für den Heimweg-Tipp und den Namen des Ausflugsorts fragt die App Orte aus unserem Pool in der Umgebung ab, sonst nennt Apple Karten das Gebiet. Der Begleiter meldet sich, wenn ihr vom Plan abweicht, mit höchstens einem Heimweg-Tipp je Ausflug und abends mit einer Mitteilung des Geräts, die fragt, wo ihr wart — einen Besuch speichern wir erst, wenn du den Ort bestätigst oder einen anderen angibst. Ausschalten: Einstellungen → „Unterwegs-Begleiter“; die Hintergrund-Ortung stoppt sofort, und die gespeicherten Spuren auf dem Gerät werden gelöscht. Unterwegs und „Hey, wohin geht’s?“ (iOS, nur mit dem Unterwegs-Begleiter): An freien Tagen zwischen 6 und 20 Uhr erkennt die App auf deinem Gerät, dass ihr losfahrt (mindestens 3 km von daheim und weiter weg). Kennt sie euer Ziel schon aus dem Kalender oder einem gespeicherten Plan, fragt sie nicht (dafür liest sie an diesem Tag einmal eure heutigen Termine). Sonst fragt sie höchstens einmal am Tag mit einer Mitteilung des Geräts „Hey, wohin geht’s?“ und schlägt bis zu drei Orte aus unserem Pool in Fahrtrichtung vor; dafür fragt sie wie beim Heimweg-Tipp Orte in der Umgebung ab. Ob ihr unterwegs seid und was du antwortest, bleibt auf dem Gerät. Steht das Ziel, meldet sich die App einmal mit dem Wetter am Ziel (Vorhersage von Open-Meteo für die Koordinate des Ziels, auf etwa einen Kilometer gerundet) und einem Stopp für die Rückfahrt oder einer Drinnen-Alternative aus dem Pool. „Nur unterwegs“ beendet das Fragen für den Tag. Heute vor Ort: Für einige Ausflugsziele (z. B. Tiergärten) ruft unser Server täglich die offizielle Programm- bzw. Fütterungsseite ab und speichert die Einträge des Tages mit Quelle und Abrufzeit. Ist ein solcher Ort euer heutiges Ziel, lädt die App diese Einträge und zeigt sie mit Link zur Quelle; über euch speichern wir dabei nichts. Ausflüge im Kalender: Trägst du einen Termin mit Ort ein, sucht die iOS-App auf deinem Gerät über Apple Karten die Koordinate, die Web-App über OpenStreetMap (Nominatim, über unseren Server; Empfänger 12), und speichert sie am Termin. Den Titel werten App und Browser selbst aus; dafür laden sie Orte aus unserem Pool in der Umgebung des Orts bzw. eures Heimatorts — der Titel wird dafür nirgendwohin geschickt. Nennt der Titel ein Ausflugsziel oder ein Ausflugswort (z. B. „Wanderung“, „Zoo“), vermerken wir am Termin „Ausflug geplant“ — ohne eigenen Ort zusammen mit dem passenden Ort aus unserem Ausflugs-Pool. Mit erlaubten Mitteilungen prüft unser Server für solche Termine das Wetter am Ziel zwei Tage vorher und am Vortag und meldet sich bei schlechtem Wetter oder Kälte, wenn möglich mit einer Drinnen-Alternative aus dem Pool. Das gilt nur für Termine eurer eigenen Familie; gespiegelte Geräte- und Google-Kalender-Termine, Gruppen-Termine und eingescannte Kita-Pläne prüfen wir nicht. Besuche: Planst du einen Ausflug in den Kalender, legen wir einen Besuch als Verweis an (Ort, Datum, Status „offen“ oder „bestätigt“). Am Abend des Ausflugstags (spätestens am Tag danach) fragt die App, ob ihr dort wart. Die iOS-App prüft außerdem auf dem Gerät, ob es am Ausflugstag nah an einem geplanten Stopp war und — mit Foto-Zugriff — ob eure Fotos von diesem Tag dort entstanden sind; dafür merkt sie sich auf dem Gerät nur die Treffer (Stopp und Tag, 14 Tage lang), kein Bewegungsprofil. Trifft das zu, trägt sie den Besuch selbst als bestätigt ein und zeigt das mit einer Möglichkeit zum Korrigieren. Mit Standort-Freigabe erkennt die Web-App außerdem Besuche an bekannten Orten, wenn ihr länger als 20 Minuten dort seid (gespeichert werden Ort und Datum, keine Koordinaten; abschaltbar in den Einstellungen unter „Besuche automatisch erkennen“). Besuche dienen dem Rückblick und Vorschlägen wie „schon lange nicht mehr dort“. Der Foto-Abgleich („Da waren wir“) läuft nur auf deinem Gerät (Abschnitt 6a2).
6f. Mit Freunden planen — Einladungs-Link (Stand 05.09.2026)
Ihr könnt eine befreundete Familie über einen Link einladen, gemeinsam zu planen. Die eingeladene Familie braucht dafür kein Konto. Was wir speichern: von der einladenden Familie den Vornamen bzw. Familiennamen der einladenden Person, den Zeitraum, Interessen und die ausgewählten Wünsche als Klartext sowie den Wohnort grob gerundet (auf etwa einen Kilometer, nie eine Adresse). Von den Gästen nur, was sie selbst eintragen: Name, angetippte oder eigene Ideen, Interessen, Zeitfenster, Wunschtag, optional der Wohnort (ebenfalls gerundet), Anzahl und Alter der Kinder, die Antwort auf einen festgelegten Stand („Passt“ / „Diesmal nicht“) und — freiwillig — eine E-Mail-Adresse. Die E-Mail-Adresse dient nur dieser einen Einladung: Der Gast bekommt den Stand per Mail, wenn ihr euch festlegt. Aufrufe der Einladungsseite zählen wir nur mit gehashter IP-Adresse (Missbrauchs- und Kostenschutz), ohne Personenbezug. Wer es sieht: die Mitglieder der einladenden Familie in der App und jede Person, die den Link hat — im Browser, mit den Vornamen derer, die schon geantwortet haben. Gebt den Link deshalb nur an Familien weiter, mit denen ihr planen wollt. Speicherdauer: Die Einladung läuft drei Tage nach dem gewählten Zeitraum ab (ohne Zeitraum nach 30 Tagen) und wird dann samt Antworten und E-Mail-Adressen automatisch gelöscht. Löscht ihr euer Konto, werden eure Einladungen gelöscht; Antworten, die ihr als Gast mit Konto gegeben habt, werden anonymisiert. Beide Seiten sind im Datenexport enthalten. Rechtsgrundlage: Vertrag bzw. Anbahnung (Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO) für die Einladung; Einwilligung (Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO) für die freiwillige E-Mail-Benachrichtigung der Gäste.
7. Speicherdauer und Löschung
• Konto- und Familiendaten: solange dein Konto besteht. Du kannst dein Konto in den Einstellungen löschen; wir löschen dann sofort dein Konto, Profil, Push-Token, Direktnachrichten, Einladungen und Nutzungsdaten. Bist du allein in deiner Familie, löschen wir die Familie mit allen Inhalten (Wünsche, Pläne, Kalender, Chats, Fotos). Gehören weitere Mitglieder dazu, bleiben die gemeinsamen Inhalte für sie erhalten, aber überall ohne deinen Namen, dein Bild und deine Kennung („Gelöschter Nutzer“), auch in Tagesplänen, Kalendereinträgen, Abstimmungen und Kommentaren; deine Stimmen und Reaktionen werden entfernt, eigene Entwürfe, Plan-Vorschläge und Teilen-Links gelöscht, und gehörte dir die Familie, geht sie an ein anderes Mitglied über. Steht dein Name selbst in einem Text (etwa im Titel „Annas Geburtstag“), bleibt er dort stehen. Community-Beiträge und Nachrichten in Gruppen-Chats bleiben ohne deinen Namen stehen, damit Diskussionen verständlich bleiben. • Familie oder Gruppe verlassen: Was du dort geteilt hast, bleibt ohne deinen Namen und dein Bild sichtbar („Ehemaliges Mitglied“); deine Stimmen zählen weiter. Die Familie verlässt du in der App und im Web in den Einstellungen. Warst du die letzte Person in der Familie (etwa weil du einer anderen Familie beitrittst), bleibt sie mit ihren Inhalten noch 30 Tage für niemanden sichtbar gespeichert; in dieser Zeit kannst nur du mit dem alten Einladungscode zurückkehren, danach löschen wir sie vollständig (Wünsche, Pläne, Kalender, Chats, Fotos). Löschst du vorher dein Konto, löschen wir sie sofort mit. • Inaktive Konten: Bist du allein in deiner Familie und hast kein laufendes Abo, schreiben wir dir nach 150 Tagen ohne Aktivität eine E-Mail; meldest du dich in den folgenden 30 Tagen nicht, löschen wir das Konto — also frühestens nach 180 Tagen. Konten mit offensichtlich ungültiger E-Mail-Adresse löschen wir nach 14 Tagen ohne Aktivität. Konten in Familien mit mehreren Mitgliedern, mit laufendem Abo, in der Probezeit und Kinder-Konten löschen wir nicht automatisch. • Chat-Nachrichten: in Familien-, Freunde-, Gruppen- und Direkt-Chats 180 Tage, danach automatische Löschung. Eigene Nachrichten kannst du jederzeit selbst löschen. • Freunde-Einladungen: bis drei Tage nach dem gewählten Zeitraum, dann automatisch samt Antworten und Gast-E-Mail-Adressen gelöscht (Abschnitt 6f). • KI-Chat: wird nicht dauerhaft gespeichert (nur in den KI-Protokollen, 30 Tage). • KI-Protokolle: 5-%-Stichprobe und fehlgeschlagene Anfragen 30 Tage; Kosten je KI-Anfrage 90 Tage. • Live-Standort: bis zum Ende des Termins oder bis du stoppst. • Google-Kalender-Cache: bis du die Verbindung trennst (Abschnitt 6c). Geräte-Kalender-Spiegel: bis du die Funktion abschaltest (Abschnitt 6d). • Zahlungsdaten: bei Apple bzw. Stripe nach deren gesetzlichen Fristen; wir behalten Abo-Kennung und Status bis zur Kontolöschung. Nach einem Kauf im Web schicken wir dir eine Bestätigungs-E-Mail (Tarif, Preis, Laufzeit, Kündigung, deine Zustimmung zum sofortigen Beginn) und vermerken bis zur Kontolöschung, dass sie gesendet wurde.
8. Cookies und Analyse (Web)
Notwendig (immer): Anmeldung, deine Cookie-Wahl, die Spracheinstellung sowie Einstellungen und Zwischenspeicher der Web-App in deinem Browser (z. B. Design, gesehene Hinweise, Offline-Daten); nach der Anmeldung zum Schutz der KI-Funktionen Google reCAPTCHA (Abschnitt 4). Funktional: Derzeit ist kein funktionaler Dienst eingebunden. Analyse (nur mit deiner Zustimmung): Google Analytics 4 mit IP-Anonymisierung (Cookies _ga und _ga_…). Marketing-Cookies setzen wir nicht. Bezahlst du im Web, wechselst du auf die Bezahlseite von Stripe; dort setzt Stripe eigene Cookies zur Betrugserkennung. Die iOS-App verwendet keine Cookies und kein Analytics. Deine Wahl änderst du jederzeit unter Cookie-Einstellungen.
8a. Eigenwerbung und Produkthinweise
Weekend Pilot zeigt im kostenlosen Tarif Hinweise auf eigene Premium-Funktionen und Angebote (sogenannte „House Ads“). Dabei werden keine Nutzungsdaten an Dritte übermittelt. Es handelt sich ausschließlich um interne Produkthinweise. Eine Weitergabe personenbezogener Daten an Werbepartner findet nicht statt — externe Werbenetzwerke (Google AdSense, Ezoic) werden nicht eingesetzt.
9. Zahlungsdaten
Kreditkarten- und Bankdaten werden ausschließlich durch Apple StoreKit (iOS-App) bzw. Stripe (Web-App) verarbeitet und nie auf unseren Servern gespeichert. Wir erhalten von Apple/Stripe lediglich eine Kunden-/Abo-ID, den Abonnementstatus und das Ablaufdatum.
10. Deine Rechte nach DSGVO
Du hast das Recht auf: Auskunft (Art. 15), Berichtigung (Art. 16), Löschung (Art. 17), Einschränkung der Verarbeitung (Art. 18), Datenübertragbarkeit (Art. 20), Widerspruch (Art. 21) und Widerruf deiner Einwilligung (Art. 7 Abs. 3). Dein Konto löschst du selbst in den Einstellungen: im Web unter „Konto löschen“, in der App mit „Meinen Account & Daten endgültig löschen“ (ab Version 1.0.116 unter „Daten & Konto“). Alle anderen Anfragen richtest du an florian.mahrl@gmail.com. Wir antworten binnen 30 Tagen.
11. Daten von Minderjährigen
Weekend Pilot ist eine App für Familien: Eltern legen das Konto an, Kinder machen über die Familie mit — im Kinder-Modus auf dem Gerät der Eltern (ohne eigenes Konto) oder mit einem Kinder-Konto über die Einladung der Eltern. Ein eigenes Konto legen nur Personen ab 16 Jahren an. Kinder unter 16 Jahren nutzen ein eigenes Konto nur über eine Kind-Einladung ihrer Eltern (Link oder Kinder-Code, siehe Abschnitt 11a); soweit wir uns dabei auf eine Einwilligung stützen, geben sie die Eltern (Art. 8 DSGVO; in Österreich ist das ab 14 Jahren auch das Kind selbst, § 4 Abs. 4 DSG). Bei der Anmeldung in Web und iOS-App — auch mit Google oder Apple — speichert unser Server am Konto, dass AGB und Datenschutzerklärung angenommen wurden, ob die Person selbst bestätigt hat, mindestens 16 zu sein, oder über eine Kinder-Einladung der Eltern kam, dazu Zeitpunkt und Plattform. Bei Kinder-Konten kommen der Zeitpunkt, zu dem ein Erwachsener den Kinder-Code erzeugt hat, und die einladende Familie dazu. Kinder als Familienmitglieder ohne eigenes Konto: Eltern können Kinder in der Familie anlegen — Vorname, Altersgruppe (z. B. Kleinkind, Schulkind, Teenager), Geburtsdatum (in der Web-App freiwillig, in der iOS-App beim Anlegen), Interessen. Beim Anlegen bestätigst du als erziehungsberechtigte Person die Eingabe; wir vermerken den Zeitpunkt dieser Bestätigung. Zweck sind altersgerechte Vorschläge und Geburtstags-Erinnerungen. Diese Angaben verkaufen wir nicht und nutzen sie nicht für Werbung; an die KI (Abschnitt 5) gehen das Alter (als Altersgruppe oder in Jahren) und die Interessen, nie Name oder Geburtsdatum. Du kannst die Angaben jederzeit bearbeiten oder löschen.
11a. Kinder-Konten (seit 6. August 2026)
So entsteht ein Kinder-Konto: Ein Elternteil erzeugt in der App einen Kind-Einladungscode. Meldet sich das Kind mit diesem Code auf dem eigenen Gerät an, erhält sein Konto dauerhaft die Rolle „Kind“. Die Rolle hängt am Code, nicht an einer Angabe des Kindes, und nur ein Erwachsener der Familie kann sie ändern. Die Einladung durch die Eltern ist die Einwilligung nach Art. 8 DSGVO. Was ein Kinder-Konto sieht und kann: Familienkalender, Wünsche, Pläne, Abstimmungen, Rezepte und Essensplan sehen; eigene Wünsche, Stimmen, Fotos und Beiträge anlegen; im Familien-, Gruppen- und Direkt-Chat schreiben — hier gelten dieselben Regeln wie für Erwachsene, bitte begleitet das. Was ein Kinder-Konto nicht kann: Einladungscodes sehen, die Familie umbenennen oder Mitglieder verwalten, Einträge anderer (Rezepte, Essensplan, Tagespläne, Einkaufsliste, Pinnwand) ändern oder löschen, die eigene Rolle ändern. Daten eines Kinder-Kontos: Name, E-Mail-Adresse bzw. Anmeldeweg, Interessen, Wünsche, Nachrichten; Standort nur bei Freigabe. An die KI gehen wie bei allen keine Namen, E-Mail-Adressen oder Geburtsdaten, sondern nur die Angaben aus Abschnitt 5. Eltern können das Kind aus der Familie entfernen; das Konto selbst wird über die Einstellungen gelöscht. Fragen zu Kinder-Konten: florian.mahrl@gmail.com.
12. Beschwerderecht
Du hast das Recht auf Beschwerde bei der zuständigen Aufsichtsbehörde: Österreichische Datenschutzbehörde, Barichgasse 40-42, 1030 Wien, dsb@dsb.gv.at, www.dsb.gv.at.
Kontakt
Bei Fragen zum Datenschutz kannst du uns kontaktieren:
Stand: 14. Oktober 2026